Glaube & Leben

Gottes Liebe auch im Tod

31. März 2020 by ekro Posted in: Aktuelles, Glaube & Leben, Gottesdienst

Für den kommenden Sonntag, dem Sonntag vor Ostern ist als Grundlage der Predigt eine Geschichte vorgeschlagen, die kurz vor Ostern spielt. Es ist die Erzählung von der Salbung in Bethanien, die der Evangelist Markus uns überliefert (Markus 14,3-9). Jesus ist bei einem Bekannten zu Hause, ruht aus, isst und trinkt. So, als ob er Feierabend hätte. Da kommt eine Frau zu ihm und salbt sein Haar mit kostbarstem Nardenöl, einem Luxusgut aus dem fernen Indien. Sie zeigt ihm damit eine große Ehre – und sie zeigt ihm ihre Liebe. Vielleicht hatte sie ja innige Gefühle zu diesem Jesus, vielleicht beruhte das sogar auf Gegenseitigkeit. Jedenfalls hat man das im Laufe der Kirchengeschichte immer wieder vermutet – obwohl man sich auf der anderen Seite gar nicht vorstellen wollte, dass Jesus eine Liebesbeziehung gehabt haben könnte.

Doch in der Geschichte geht es keineswegs nur um die Liebe zwischen Mann und Frau. Das Ganze steht auch für die Liebe Gottes zu den Menschen. Die Liebestat der Frau ist Abbild dieser göttlichen Liebe, die sich sorgt, der auch der größte Aufwand nicht zu schade ist, selbst wenn er durchaus berechtigten Widerspruch hervorruft: Wie vielen Menschen hätte damit geholfen werden können. Doch diese göttliche Liebe überschreitet sichtbare und unsichtbare Grenzen. Sie führt sogar so weit, dass sie auch noch im Tod Jesu am Kreuz gegenwärtig ist. Der Tod und die Auferstehung Jesu sind Zeichen der Liebe Gottes zu uns Menschen, denn die hat in dem einen Menschen Jesus von Nazareth den Tod überwunden – und ist so für uns alle ein Kern der Hoffnung geworden. Durch diese Liebe Gottes können wir auch nach einer großen Enttäuschung, angesichts von Trauer und Leid die Kraft haben, das Leben zu lieben und auf die Zukunft zuzugehen.

Das ist schwer zu verstehen, gewiss. Denn es ist ein Geschehen, dass unsere menschliche Erfahrung komplett übersteigt. Es ist das Geheimnis von Ostern, dass nämlich der Weg Jesu in den Tod letztlich ein Weg in das Leben ist. Die Salbung in Bethanien ist eine Vorbereitung und eine Zurüstung für diesen Weg, den Jesus mit der Liebe der Frau und mit der Liebe Gottes, seines Vaters, für uns geht.

Bleiben Sie behütet!
Ihr Pfarrer Dr. Michael Ebersohn

Das Bild „Jesus anointed at Bethany by a sinful woman“ ( Jesus wurde in Bethanien von einer sündigen Frau gesalbt) ist vom US-amerikanischen Künstler Donald D. Krause. Er schreibt auf seiner Webseite dazu: „Als ich Christ wurde, verband mich so viel mit dieser Geschichte. Diese Frau liebte Jesus und war dankbar, ohne sich darum zu kümmern, was die Leute dachten. Sie weinte zu seinen Füßen und wusch sie mit ihren Tränen. Sie goss ihm völlig hemmungslos teures Parfüm auf den Kopf – denn alles, was sie interessierte, war, ‚Danke‘ zu sagen. Sie liebte so sehr, was wirst du tun?“

Gedanken zum Sonntag – #FlattenTheCurve

21. März 2020 by ekro Posted in: Aktuelles, Glaube & Leben, Gottesdienst

„Jesus mit dem Regenbogen der Hoffnung“ – ein Bild unserer Konfis ist auf der Konfirmandenfreizeit Anfang März in Büdingen entstand. Die Konfis schreiben dazu: „Das Meer darunter soll das Vertrauen von Jesus zu Gott darstellen, da Jesus Gott so vertraut, dass er über das Wasser laufen kann. DieFische stehen fürs Christentum, die Taube für Frieden, die Herzen bedeuten Nächstenliebe.“ Auf dieser Freizeit haben unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden ihren Vorstellungsgottesdienst vorbereitet, den wir am vorletzten Sonntag feiern wollten – er ist nun auf den Sommer/Herbst verschoben. Das Bild, wie vier weitere, ist Teil des Gottesdienstes.

Eindrücklich ist mir das Grundvertrauen, das die jungen Leute mit ihren Bildern vermitteln wollen. Ich muss dabei an eine Geschichte aus dem Matthäus-Evangelium denken, sie steht dort im 14. Kapitel (Verse 22-33): Nach einem langen Tag mit vielen Begegnungen am See Genezareth hatte sich Jesu auf einen Berg zurückgezogen, um in der Einsamkeit zu beten. Seine Freundesollten derweil mit einem Boot ans andere Ufer fahren. Doch es kam Sturm auf. Der Wind blies direkt von vorn. 

Das Lebensboot der Jünger geriet ins Schwanken. In ihrer Not sahen sie Jesus über das Wasser auf sich zukommen. Der Schreck durchzuckte sie. Sie schreien um Rettung. Und Petrus steigt aus, traut sich auf Jesus zuzugehen. Aber es packt ihn wieder die Angst. Er droht zu sinken. Doch Jesus streckt ihm die Arme entgegen und zieht ihn zu sich. „Du hast zu wenig Vertrauen“, sagt er zu Petrus. „Warum hast du gezweifelt?“ Sie steigen ins Boot. Der Wind legt sich. Die Jünger sind gerettet.

Nicht erst seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie kennen viele das Gefühl, mit dem eigenen Lebensboot in Seenot zu geraten. Und wenn ich neue Schritte wage, kann ich immer noch untergehen. Ja, Vertrauen ist brüchig. Und dennoch ist es das, was am Ende die Wellen wieder glättet. 

#FlattenTheCurve ist ein „Hashtag“, ein Motto, das in der aktuellen Krise in den sozialen Medien die Runde macht – sorgen wir mit unserem Verhalten dafür, dass sich die Kurve der Infektionen abflacht. Nur so können alle Menschen, die am Virus erkranken, die nötige medizinische Hilfe bekommen. Dazu ist Vertrauen nötig. Vertrauen in die Einsicht aller, dass Abstand das Gebot der Stunde ist – und sich endlich alle daran halten. Darum schließen wir schweren Herzens unsere Kirche.

Ich setze mein Vertrauen auch darauf, dass die Menschen, die nun in Quarantäne müssen, alt oder krank sind, trotzdem nicht allein sind. Ich vertraue darauf, dass wir uns in der Nachbarschaft helfen und acht aufeinander haben. Und schließlich vertraue ich, dass am Ende das Rettende wächst. Nächstenliebe und Fürsorge sind nicht abgesagt. Im Gegenteil. Für mich ist es ein ermutigendes Zeichen des Zusammenhalts, dass ganz spontan und selbstverständlich die Pfadfinder, die Handballer der TGS, viele private Initiativen, z.B. in der Rodenbacher Facebook-Gruppe und natürlich die Seniorenberatung unserer Gemeinde ihre Hilfe anbieten. Vielleicht geben uns auch die „10 Gebote für die Corona-Zeit“ dabei ein wenig Orientierung.

Passen wir auf uns und unsere Nächsten auf!
Bleiben Sie behütet!
Ihr Pfarrer Heinrich Schwarz

Gottesdienste in den Medien

19. März 2020 by Pia Härtel Posted in: Gottesdienste, Informationen

Gottesdienste im Fernsehen und Hörfunk

Wenn Sie einen Gottesdienst im Fernsehen oder im Hörfunk mitfeiern möchten, haben ARD, ZDF und der Hessische Rundfunk verschiedene Angebote:

ZDF-Fernsehgottesdienst: Jeden Sonntagmorgen um 9:30 Uhr überträgt das ZDF einen Fernsehgottesdienst. Hier wechseln sich katholische und evangelische Gottesdienste ab. Im Anschluss gibt es den Gottesdienst eine Woche lang in der Mediathek zum Nachschauen. Am Sonntag, 29. März, wird der Gottesdienst aus der Evangelische Saalkirche Ingelheim übertragen. Mehr Informationen gibt es auf der Internet- www.zdf.fernsehgottesdienst.de.

Wort zum Sonntag: Das Wort zum Sonntag wird samstagabends nach den tagesthemen ausgestrahlt. Ab 18 Uhr kann man es sich bereits online anschauen. Nachgesehen werden kann das Wort zum Sonntag in der ARD-Mediathek.

Kirche im HR: Auf den unterschiedlichen Kanälen des Hessischen Rundfunks werden jeden Tag neue Beiträge mit Impulsen und Zuspruch aus christlichem Glauben heraus gesendet: Den „Zuspruch“ auf hr1 und hr2, „Moment mal“ auf hr3 und „übrigens“ auf hr4. Die „Morgenfeier“ auf hr2 und die „Sonntagsgedanken“ auf hr1 sowie „Kirche in You FM“ geben sonntags geistliche Impulse für die Woche.

Auf der Internetseite www.kirche-im-hr.de finden Sie einen Überblick und können alle Beiträge auch anhören oder nachlesen.

Gottesdienste im Internet

Gottesdienste aus unserer Landeskirche: Jeden Sonntag um 9 Uhr und zu den Festtagen gibt es auf den Onlinekanälen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck einen Video-Gottesdienst. Verbreitet werden die Gottesdienste, die von Pfarrerinnen und Pfarrern in der Kapelle des Hauses der Kirche in Kassel gestaltet werden, auf www.ekkw.de, auf der Facebook-Fanseite der Landeskirche und auf dem YouTube-Kanal der Landeskirche können diese Gottesdienste aufgerufen werden.

Den Auftakt machte am 15. März Bischöfin Dr. Beate Hofmann mit einer Video-Andacht für den Sonntag Okuli, der auch über unsere Homepage www.ekro.de abrufbar ist.

Weitere Gottesdienste im Netz: Darüber hinaus gibt es ein vielfältiges Angebot an Gottesdiensten und Andachten. Auf der Internetseite unserer Landeskirche www.ekkw.de und bei www.kirche-imhr.de und auf www.ekd.de/kirchevonzuhause finden Sie dazu viele Links.
Schauen Sie einfach einmal rein.

Keine Gottesdienste – Raum für persönliches Gebet

15. März 2020 by ekro Posted in: Aktuelles, Glaube & Leben, Gottesdienst, Informationen

aktualisiert am 17.03.2020, 10:21 Uhr

Zur Eindämmung des Corona-Virus leisten auch wir unseren Beitrag und sagen für die nächste Zeit unsere Gottesdienste und kirchlichen Veranstaltungen ab. Wir folgen dabei den aktuellen Empfehlungen der Bundesregierung und des Robert-Koch-Institutes und dem Rat unserer Bischöfin und hoffen auf Ihr Verständnis.

Statt des für kommenden Sonntag, 15. März um 18 Uhr geplanten Vorstellungsgottesdienstes der Konfirmandinnen und Konfirmanden ist die Evangelische Kirche Rodenbach in der Zeit von 18 bis 19 Uhr für das persönliche Gebet geöffnet.

Kirchentagsgottesdienst am 22. März

Der für Sonntag, 22. März, 10 Uhr, geplante Gottesdienst auf dem Weg zum 3. Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt mit Pfarrerin Ute Engel entfällt. Die Kirche bleibt geschlossen.

Gottesdienste in den Medien

Wenn Sie einen Gottesdienst im Fernsehen oder im Rundfunk mitfeiern möchten, finden Sie auf folgenden Internetseiten eine Übersicht, wann und wo diese übertragen werden:

zdf.fernsehgottesdienst.de
programm.ard.de
kirche-im-hr.de (Rundfunk)

Darüber hinaus möchten wir Ihnen gerne ein Gebet mit auf den Weg geben, das unser Pfarrkollege Lars Hillebold für Sie verfasst hat. Das Gebet ist ein Zeichen des Glaubens. Es kann helfen die eigenen Gedanken, Sorgen und Nöte vor Gott zu bringen. Vielleicht hilft es auch Ihnen in diesen Zeiten der großen Unsicherheit und kann Sie in der eigenen Gebetspraxis unterstützen.

Gott,
du verbindest uns Menschen.
In Angst und Unsicherheit werden wir uns nah.
Plötzlich sind wir Nächste, die wir es gestern noch nicht waren.
Wir teilen Fragen und Sorgen,
Nicht-Wissen und doch Ahnen, was da kommen kann.
Die einen mögen bewahrt bleiben.
Andere werden um ihr Leben kämpfen.
Gelassen und voller Sorgen könnte unser Alltag werden.
In den kommenden Wochen und heute schon
bitten wir für alle Kranken und die es werden,
die Angst haben, dass der Virus sie erreicht,
für alle Ärztinnen und Pflegenden,
für die, die in diesen Tagen um ihre Existenz bangen.
Wir bitten dich, dass Du uns alle bewahrst in diesen schweren Zeiten,
sei Du der, der uns eint,
als die die glauben und auch die es nicht tun.
Wir Menschen sind verbundene,
aufeinander angewiesene,
miteinander helfende.
Du verbindest uns Menschen, Gott.
Amen.

(Lars Hillebold)

In Kontakt bleiben mit denen, die niemanden haben

15. März 2020 by ekro Posted in: Aktuelles, Glaube & Leben, Gottesdienst

„Wir werden in den nächsten Wochen neue Formen des Kontakts, auch neue Formen der Sorge füreinander suchen müssen – per Telefon, über das Internet, in unserern Familien und Nachbarschaften. Auch wir als christliche Kirchen und Gemeinden sind dabei gefordert. Und darum bitte ich Sie: Bleiben Sie über Telefon oder Internet in Kontakt mit denen in Ihrer Nachbarschaft, die niemand haben – niemand, der für sei einkauft oder den Arzt für sie holt. Und helfen Sie so denen, die am Alleinsein und zuhause bleiben müssen leiden.“ Bischöfin Dr. Beate Hofmann in ihrer Video-Andacht von heute.

Videoandacht der Bischöfin für den Sonntag Okuli, 15.03.2020

Das Coronavirus fordert drastische Einschränkungen von uns Menschen. Bischöfin Hofmann (Archiv-Bild: medio.tv) ermutigt in ihrer Andacht diese Maßnahmen als Akt der Nächstenliebe zu verstehen und andere Wege der Kommunikation zu nutzen.  Ihre Viedo-Andacht von heute finden Sie auf www.ekkw.de.

In unserer Kirchengemeinde arbeiten wir an neuen Formen der Seelsorge und der Andacht. Über unsere Homepage, den Rodenbachkurier, die Presse und die sozialen Medien werden wir Sie regelmäßig darüber informieren. Und natürlich ist unser Pfarrteam telefonisch und per eMail weiter ansprechbar.

Trotzdem: Frühling – Zeit des Neubeginns Pfarrer Dr. Michael Ebersohn übernimmt die Elternzeitvertretung für Pfarrerin Lisa Henningsen

15. März 2020 by Pia Härtel Posted in: Aktuelles, Glaube & Leben, Informationen

In diesen Tagen und Wochen am Anfang des Jahres beginnt vieles neu. Spätestens nachdem die Winterfröste seltener und die Sonnenstrahlen wärmer werden, sind Natur und Menschen auf einen Neuanfang gestimmt. Wenn sich die ersten Blüten der Sonne entgegenstrecken, werden auch die Herzen wärmer. Im Frühling beginnt das Leben neu. Auch an Ostern beginnt das Leben neu, immer wieder. Jedenfalls berichtet die Bibel, dass an den Ostertagen Jesus zurück in ein neues Leben kam. Er ist auferstanden und hat so den Tod überwunden. Das ist zwar schwer zu verstehen, weil sich das mit unserem nüchternen modernen Geist nicht nachvollziehen lässt. Man kann es aber erfühlen, z. B. wenn man erlebt, dass das Leben auch nach einer großen Enttäuschung weitergeht oder wenn sich auf nicht geahnte Weise das Leben zum Besseren wandelt.

Unser neues Pfarrteam ab März 2020 (v. l. n. r.): Pfarrer Heinrich Schwarz,
Pfarrerin Katharina Bärenfänger und Pfarrer Dr. Michael Ebersohn.

Einen Neubeginn hat dieses Frühjahr auch für Rodenbach parat. Mit Beginn des Mutterschutzes von Pfarrerin Lisa Henningsen Anfang März werde ich Ihre Kirchengemeinde kennenlernen und mit einer halben Pfarrstelle bei Ihnen tätig sein. Michael Ebersohn ist mein Name. Ich bin 61 Jahre alt, verheiratet, und habe eine erwachsene Tochter. Ich bin schon länger in der Region, konkret: seit gut 20 Jahren mit halber Stelle Pfarrer an der Kreuzkirche Hanau-Lamboy, die jetzt Teil der Stadtkirchengemeinde Hanau ist. Vielleicht hat mich die eine oder der andere deshalb ja auch schon einmal erlebt. Zwölf Jahre lang habe ich daneben des evangelische forum hanau aufgebaut und dann betreut.

Diese Bildungsarbeit hat mir viel Freude bereitet und mir viele neue Erkenntnisse gebracht. Sie hat auch an meine Zeit an der Universität angeknüpft, als ich nach Abschluss des Studiums in der Lehre tätig war und dabei meine Doktorarbeit im Bereich biblischer Wissenschaft geschrieben habe. All das ist mittlerweile aber Geschichte und ich stehe seither benachbarten Kirchengemeinden gerne zur Seite, wenn es um die Überbrückung von Vakanzen oder eben Schwangerschafts- und Mütterzeiten geht. Im Laufe der Jahre sind da so einige Erfahrungen besonders im Bereich von Organisation und Verwaltung zusammengekommen, die ich in Rodenbach gerne einbringe.

Ich freue mich auf viele Begegnungen und neue Erfahrungen bei Ihnen und mit Ihnen, nicht zuletzt auch im Team mit Heinrich Schwarz und Katharina Bärenfänger.

Herzliche Grüße
Ihr Pfarrer Dr. Michael Ebersohn
Rodenbach, den 1. März 2020

Weltgebetstag am 6. März um 19 Uhr

5. März 2020 by ekro Posted in: Einladungen, Erwachsene, Glaube & Leben, Gottesdienst, Gottesdienste, Ökumene, Veranstaltungen

„Ich würde ja gerne, aber…“ Wer kennt diesen oder ähnliche Sätze nicht? Doch damit ist es bald vorbei, denn Frauen aus Simbabwe laden ein, über solche Ausreden beim Weltgebetstag 2020 nachzudenken. Sie haben für den Weltgebetstag 2020 den Bibeltext aus Johannes 5 zur Heilung eines Kranken ausgelegt: „Steh auf! Nimm deine Matte und geh!“, sagt Jesus darin zu einem Kranken.

Steh auf und geh!

In ihrem Weltgebetstags-Gottesdienst lassen uns die Simbabwerinnen erfahren: Diese Aufforderung gilt allen. Gott öffnet damit Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung. Die Frauen aus Simbabwe haben verstanden, dass Jesu Aufforderung allen gilt und nehmen jeden Tag ihre Matte und gehen.

In Rodenbach feiern wir den Gottesdienst um 19 Uhr in der Katholischen Kirche St. Michael, In der Gartel 30.

Zu unserem Gottesdienst sind Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche, Alte und Junge – alle miteinander herzlich eingeladen!

Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir bei uns in Rodenbach zu einem geselligen Beisammensein mit afrikanischen Leckereien in das Katholische Pfarrheim neben der Kirche ein.

Bildnachweis: © Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

Unsere Gedanken und Gebete sind auch bei den Verletzten und ihren Angehörigen in Volkmarsen

25. Februar 2020 by ekro Posted in: Aktuelles, Einladungen, Glaube & Leben, Gottesdienste, Veranstaltungen

Volkmarsen/Kassel (epd/medio). Nach den schrecklichen Ereignissen beim gestrigen Rosenmontagsumzug in Volkmarsen laden die Kirchen heute Abend (25.02) um 18 Uhr zu einem ökumenischen Gottesdienst in die Pfarrkirche St. Marien ein. An dem Gottesdienst werden auch die Bischöfin Dr. Beate Hofmann (EKKW) und Bischof Dr. Michael Gerber (Bistum Fulda) teilnehmen. 

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und das Bistum Fulda haben sich über die Ereignisse in Volkmarsen bestürzt gezeigt. «Ich bin zutiefst erschüttert über die Tat in Volkmarsen, die friedlich feiernde Menschen getroffen hat. Meine Gedanken und Gebete sind bei den Verletzten und ihren Angehörigen», sagte Bischöfin Beate Hofmann am Montagabend in Kassel. Sie wünsche den Betroffenen viel Kraft und hoffe, dass sie, auch durch kirchliche Unterstützung, die Begleitung fänden, die sie jetzt bräuchten.

Bischof Michael Gerber zeigte sich ebenfalls tief betroffen. Innerhalb von nur fünf Tagen sei erneut ein Ort im Bistum von schrecklichem Leid heimgesucht worden, sagte er. «Meine Gedanken und Gebete sind bei den Verletzten und ihren Familien, die Schaden an Leib und Seele erlitten haben. Ihnen spreche ich im Namen aller Gläubigen des Bistums Fulda unsere Solidarität aus».

Bereits am Montagabend waren viele Pfarrerinnen und Pfarrer vor Ort. Zeitweise seien bis zu 17 Notfallseelsorger im Einsatz gewesen, sagte Dekanin Eva Brinke Kriebel vom Kirchenkreis Twiste-Eisenberg der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Gegenwärtig seien noch fünf Seelsorger vor Ort und stünden als Ansprechpartner zur Verfügung.

Hintergrund

Im nordhessischen Volkmarsen war am Rosenmontag gegen 14.45 Uhr ein 29-jähriger deutscher Staatsangehöriger mit einem Auto in eine Personengruppe beim Rosenmontagszug gefahren. Wie die Polizei in Kassel mitteilte, wurden 52 Personen verletzt, darunter 18 Kinder.Derzeit befinden sich den Angaben zufolge noch 35 Menschen in stationärer Behandlung im Krankenhaus. 17 weitere konnten das Krankenhaus wieder verlassen. Am Montagabend war zunächst von 30 Verletzten die Rede gewesen. Nach den derzeitigen Erkenntnissen sei der Mann mit hoher Geschwindigkeit gefahren, teilte der Sprecher des hessischen Innenministeriums Michael Schaich am Montagabend mit. Der Fahrer sei zurzeit nicht vernehmungsfähig. (25.02.2020)

Friedensgebet mit Bischöfin Hofmann, Mittwoch, 26. Februar, 20 Uhr, Marienkirche Hanau

25. Februar 2020 by ekro Posted in: Aktuelles, Einladungen, Glaube & Leben, Gottesdienste, Veranstaltungen

Der Schock über die Terrortat vom letzten Mittwoch versetzt noch immer viele Menschen in Angst und Schrecken. Nachdem am letzten Wochenende in zahlreichen Kirchen in und um Hanau Gedenkveranstaltungen und Mahnwachen stattfanden, lädt die Evangelische Kirche eine Woche nach der Tat ein zu einem zentralen Friedensgebet in der Marienkirche Hanau am Mittwoch um 20.00 Uhr.

Landesbischöfin Dr. Beate Hofmann und Dekan Dr. Martin Lückhoff werden das Gebet leiten, welches die Hanauer Kantorei unter der Leitung von Christian Mause musikalisch begleiten wird. Die Einladung richtet sich über konfessionelle Grenzen hinweg an alle Menschen, denen der Frieden in der Gesellschaft am Herzen liegt.

Weltgebetstag am 6. März 2020 um 19 Uhr in der Katholischen Kirche St. Michael

22. Februar 2020 by Pia Härtel Posted in: Gottesdienste, Ökumene

Steh auf und geh! Mit der Bibelstelle von der Heilung des Gelähmten aus dem Johannesevangelium 5,2–9 a laden Frauen aus Simbabwe zum Weltgebetstag ein. Sie geben damit einen Anstoß, Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung zu erkennen und zu gehen. Die Künstlerin Nonhlanhla Mathe hat das Titelbild zum Weltgebetstags-Motto mit dem Namen „Rise! Take Your Mat and Walk” gestaltet. Es zeigt das gesellschaftliche Leben in Simbabwe: den Übergang von einer dunklen, schwierigen Vergangenheit in eine vielversprechende Zukunft.

In Rodenbach feiern wir den Weltgebetstag am 6. März um 19 Uhr mit einem Gottesdienst in der Katholischen Kirche St. Michael, In der Gartel.
Im Anschluss daran lädt das ökumenische Weltgebetstags-Team zu einem geselligen Beisammensein in das Katholische Pfarrheim ein.