Aktuell

Familienkirche am 17.10.2021

12. Oktober 2021 by Pia Härtel Posted in: Aktuelles, Familie & Jugend, Familienkirche, Glaube & Leben

Wir laden herzlich ein zur Familienkirche
am Sonntag, 17.Oktober 2021 um 10:30 Uhr
mit Pfarrerin Lisa Henningsen & dem Team der Familienkirche

Es gelten strikte Hygiene- und Abstandsregeln. Bitte tragen Sie eine medizinische Maske.

Ankündigung aus dem Gemeindebüro – Herbstferien

9. Oktober 2021 by Pia Härtel Posted in: Aktuelles, Informationen

Von Montag, 11. Oktober bis Freitag 22. Oktober 2021 wird das Gemeindebüro aufgrund von Urlaub geschlossen sein.

Ab Montag, 25. Oktober ist Annette Eckhardt zu den gewohnten Bürozeiten (Montag & Mittwoch 10 bis 12 Uhr / Donnerstag von 15 bis 17 Uhr) wieder persönlich für Sie da.
In der Zwischenzeit hinterlassen Sie gerne eine Nachricht unter Telefon 5 29 74 oder kontaktieren Sie Pfarrerin Henningsen, Pfarrerin Bärenfänger oder Pfarrer Schwarz direkt.  Die Kontaktinformationen finden Sie unter der Rubrik „Ihre Kirchengemeinde im Überblick“.

Erntedankfest am 26. September

9. Oktober 2021 by Pia Härtel Posted in: Aktuelles, Informationen

Kirchenmaus Bille und Esel Fridulin predigten an Erntedank zusammen mit Pfarrerin Lisa Henningsen über das Teilen.
Dabei stellten sie fest, wieviel Freude das Teilen machen kann, wenn es von Herzen kommt!

Einführung von Pfarrerin Henningsen

Im Familiengottesdienst am Erntedankfest wurde Pfarrerin Lisa Henningsen von Dekan Dr. Lückhoff (rechts) in die Pfarrstelle 2 eingeführt. Nach dem Ende der Probezeit ist sie nun fest in Rodenbach. Der Kirchenvorstand mit Prädikant Bernd Schminke als Vorsitzendem (4. v. links), das Familienkirchenteam, unser Gospelchor Sunrise, Bezirkskantorin Rike Alpermann-Wolf (3. v. rechts) und das Pfarrteam freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit. Der Erste Beigeordnete Helmut Schwindt (3. v. links) überbrachte die Grüße und Glückwünsche der Gemeinde Rodenbach.

Orgelkonzert am 10.10.2021

9. Oktober 2021 by Pia Härtel Posted in: Aktuelles, Veranstaltungen

Wir freuen uns, Sie nun zur Orgelmusik zum Jahr der Orgel am Sonntag 10. Oktober 2021 um 18 Uhr in der Evangelischen Kirche einladen zu können. Wir freuen uns, dass wir damit das ursprünglich für den 12. September geplante Konzert zum Deutschen Orgeltag nachholen können.

Sie hören Werke von J.S. Bach, Rinck u.a. Während der Musik können Sie nach einem Gong Ihre Position verändern, nach vorne gehen, sich hinlegen, das Ohr an das Orgelgehäuse legen, alles ist erlaubt – mit etwas Abstand.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte bringen Sie einen aktuellen 3G-Nachweis mit (geimpft, genesen oder getestet). Vielen Dank!
Wir bitten um Beachtung unserer Abstands- und Hygieneregeln.
Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.

Auf Ihr Kommen freut sich
Bezirkskantorin Rike Alpermann-Wolf

Erntedankfest

24. September 2021 by Pia Härtel Posted in: Aktuelles, Veranstaltungen

Am Sonntag, den 26. September um 10 Uhr feiern wir in der Evangelischen Kirche Erntedankfest. Damit unser Altar auch in diesem Jahr wieder festlich geschmückt ist, bitten wir um Ihre Erntegaben: Äpfel, Kartoffeln, Kürbisse, Nüsse, Blumen, … – was die Ernte so ergibt!

Am Samstag, den 25. September von 13 bis 15 Uhr wird unsere Küsterin, Frau Tarasow-Freimann, die Erntegaben in der Kirche entgegennehmen. Es können auch am Vormittag bereits Spenden auf der Kirchentreppe abgelegt werden.

Herzliche Einladung zum Erntedankfest

mit Einführung von Pfarrerin Lisa Henningsen

Nach Beendigung des Probedienstes wird Pfarrerin Lisa Henningsen weiterhin die Pfarrstelle 2 mit ihrem Dienst versehen. Dies wollen wir im Rahmen des Erntedankfestes gemeinsam feiern.
Wir laden Sie herzlich ein zum

Erntedankgottesdienst mit Einführung von Pfarrerin Lisa Henningsen
am Sonntag, den 26. September 2021 um 10 Uhr
in der Evangelischen Kirche Rodenbach!

Im Anschluss an den Gottesdienst stehen im Hof des Kirchentreffs wieder selbstgebackene Kuchen und Suppe „to go“ zum Verkauf. Bitte bringen Sie hierzu entsprechende Behältnisse mit.

Vertrauen

17. September 2021 by Pia Härtel Posted in: Aktuelles, Glaube & Leben, Gottesdienste

„Vertrauen ist der Anfang von allem.“ war mal ein Werbeslogan einer Bank. Mit Vertrauen wird der Mensch geboren. Aber es wird uns nicht leicht gemacht, das Vertrauen zu bewahren. Immer wieder höre ich verbitterte Stimmen: „Einmal habe ich dem vertraut und bin dabei hereingefallen. Nie wieder passiert mir das!“ Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser! Vertrauen kann ausgenutzt und missbraucht werden. Übertriebene Hoffnung führt zu Enttäuschung. So wird aus Vertrauen Misstrauen.

Trotzdem ist Vertrauen überlebensnotwendig. Unsere Welt ist kompliziert. Wir können nicht alles wissen und durchschauen. Impfen ist ein gutes Beispiel dafür. Nutzen und Nebenwirkungen müssen erforscht und bewertet werden. Dafür gibt es Fachleute, wie die Ständige Impfkommision, die uns wissenschaftlich fundierte Empfehlungen gibt. Doch entscheiden müssen wir selbst. Dazu braucht es Vertrauen.

Ich weiß, in schwierigen Zeiten kann das schon mal abhandenkommen, trotzdem bleibt es wichtig. Auch der Glaube muss dies immer neu durchbuchstabieren. „Werft euer Vertrauen nicht weg“, so steht es im Hebräerbrief, Kapitel 10, Vers 35. Dieser Brief ist an Christinnen und Christen gerichtet, die Schweres hinter sich hatten. Sie mussten bitter erfahren, wozu Menschen fähig sind, wenn ihnen eine Überzeugung oder ein Glaube nicht passt. Umso erstaunlicher finde ich diesen Rat. „Werft euer Vertrauen nicht weg.“ Gutgläubigkeit ist nichts, was man verfolgten und ausgegrenzten Menschen empfehlen muss. Wer durch die harte Schule des Leidens gegangen ist, reagiert empfindlich auf gut gemeinte Ratschläge.

Trotzdem wirbt der Hebräerbrief um Vertrauen, auch in schweren Zeiten. Wer sich auf Gott verlässt, ist nie verlassen. Vertrauen aber braucht einen langen Atem. Auch dies zeigt sich schon mit der Geburt. Nicht immer und sofort können Eltern helfen, wenn ein Baby schreit. Blähungen oder Zahnweh lassen sich nicht wegstreicheln. Aber es hilft zu spüren, dass Mama und Papa da sind, auch wenn sie den Schmerz nicht wegnehmen können. Am Ende geht der Schmerz, die Liebe der Eltern bleibt.

Die Liebe bleibt. Das ist die Erfahrung des Glaubens. In der Liebe ist Gott uns nah – nicht als ein großer Macher oder Strippenzieher. Er stellt auch keine Weichen wie ein Bahnwärter. Im Kleinen, im Schwachen, im Liebebedürftigen erfahren wir Gott. Das ist die Erfahrung, die die Bibel uns weitergibt. Gott ist da, wo wir Liebe spüren. Wo wir mit unseren Stärken – aber eben auch den Schwächen – angenommen sind und nicht ausgelacht und ausgenommen werden. Wo Vertrauen wächst, da wächst Gott in uns.

Bleiben Sie behütet!
Ihr Pfarrer Heinrich Schwarz

Mittagsgebet

Gott, wenn du bei uns einziehst, verwandelt sich unsere Welt.
Wenn wir Angst haben, rühr uns an mit deiner Liebe.
Wenn Enttäuschungen uns niederdrücken, richte die Hoffnung auf.
Wenn Zweifel uns lähmt, lass Vertrauen wachsen.

„Es bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“
1. Korinther 13,13

Nach Großbrand: Sachspenden und helfende Hände gesucht!

17. September 2021 by ekro Posted in: Aktuelles, Rat & Hilfe

UPDATE: Alle benötigten Sachen sind da!

Heute Morgen stand das Telefon bei Pfarrerin Henningsen nicht mehr still. Ein ganz besonders dickes Danke an alle, die durch ihre Spenden und ihre Unterstützung den betroffenen Familien helfen!

DANKE!

Bei dem Großbrand im Südring am 30. August sind zahlreiche Familien von einem auf den anderen Moment schwer erschüttert worden. Persönliches Hab und Gut ist durch die Rauchentwicklung unbrauchbar geworden, ganze Wohnungen sind bis auf Weiteres unbewohnbar. Die seelischen Wunden werden lange spürbar sein. Gott sei Dank, dass niemand bei dem Brand ums Leben gekommen ist! Dennoch bringen die Auswirkungen einige Familien in existenzielle Not. Soweit es in unseren Möglichkeiten steht, möchten wir als Evangelische Kirchengemeinde in Rodenbach betroffenen Menschen helfen.

Für eine Familie, die kommende Woche in eine Übergangswohnung ziehen kann, suchen wir folgende Sachspenden:

  • Herd
  • Kühlschrank
  • Fernsehgerät
  • Radio
  • ein oder zwei Brettspiele (für Senioren) oder ein Kartenspiel

Außerdem werden helfende Hände gesucht für den Umzug (innerhalb Rodenbachs) am Samstag, den 25. September (Uhrzeit flexibel). Da die Übergangswohnung möbliert ist, wird sich der Umzug voraussichtlich auf zwei Kofferraumladungen beschränken (mehrere Koffer mit Kleidung, Bettdecken, Geschirr…) Wer hat ein Auto mit größerem Kofferraum und könnte für 1-2 Stunden der Familie helfen, das übriggebliebene Hab und Gut von A nach B zu transportieren?

Wenn Sie die eine oder andere Hilfe anbieten können, wenden Sie sich bitte an unsere geschäftsführende Pfarrerin Lisa Henningsen, Tel. 06184.50283, eMail: lisa.henningsen@ekkw.de.

Vielen Dank im Voraus!

Glaubensbekenntnis

11. September 2021 by Pia Härtel Posted in: Aktuelles, Glaube & Leben, Gottesdienste

Liebe Leserin, lieber Leser,

es lauern außerhalb, aber auch innerhalb einer Partei immer auch solche, die nur auf einen Fehler warten, um ihn zu skandalisieren. Das Vervielfältigungspotential digitaler Medien ist gigantisch.

Der Widersacher – wenn auch kein Löwe, so doch ein böses Tier – hat viele Köpfe und noch mehr Zungen, die einen Shitstorm über dich bringen können. Da braucht es Menschen mit einer klaren Haltung. Nicht taktieren, um zu gefallen. Kein Opportunismus, um die Starken auf seine Seite zu haben. Das ist nicht leicht, aber letztlich überzeugend. Denn man spürt es, ob einer um seiner selbst willen Politik macht, oder weil sein Herz brennt für das Wohlergehen der Vielen. Man spürt es, ob einer mit einer Grundgelassenheit an den Start geht. Einer, der sich lassen kann und sich verlassen kann auf den Gott, der allem Leben Würde und Ehre gibt. Ja, Christenmenschen sollten auch Politik machen, gerade in dieser Zeit, da das relative Gut freiheitlicher Demokratie erodiert. Es braucht in unseren Breiten niemand Verfolgung fürchten wegen seines Glaubens. Umso wichtiger ist es, dass Menschen sich öffentlich bekennen. Nicht pausbäckig und naiv, aber doch mit klarer Haltung und sachgemäß, getragen von einem getrösteten Christusglauben.

In der digitalen Kommunikation mit multiplen Sendern und Empfängern fallen auch die Glaubensbekenntnisse meist sehr persönlich aus. Sie sind oft überzeugender als offizielle Verlautbarungen der Kirchen, weil sie von individueller Erfahrung gesättigt sind.

Institutionenkritik ist derzeit so en vogue, dass es schon wieder einen charmanten Unterschied macht, wenn der Einzelne sich nicht nur mit seiner Privatmeinung bekennt, sondern seine Internetbotschaft so labelt, dass er auch für die Gemeinschaft der Gläubigen spricht; warum nicht auch für seine Kirchengemeinde in Rodenbach oder seine Landeskirche Kurhessen-Waldeck?

Mag sein, er wird dafür belächelt oder angefeindet, vielleicht aber auch bewundert. Im besten Fall löst aufrichtige Demut im öffentlichen Bekenntnis zumindest ein Nachdenken darüber aus, was letztlich wirklich wichtig ist. Wo Halt im Leben und Sterben zu finden ist, und Glück und Zufriedenheit, unabhängig davon, ob es mir gut geht oder nicht. Glaube und Demokratie haben eins gemeinsam: Sie lassen sich nicht mehr von oben her verordnen. Sie haben Teil an einem Selbstverständnisprozess in der Gesellschaft. Die Bedrohung in unseren Tagen geht weniger von einem brüllenden Löwen aus; eher sind es die schwarzen Löcher von Ignoranz und Gleichgültigkeit, die zur Bedrohung werden. Es ist ein gottvergessener Hochmut. Den zu widerstehen, nicht mit Aktionismus, sondern mit Gelassenheit und Haltung.

Es grüßt Sie herzlichst
Ihr Bernd Schminke
Prädikant und Vorsitzender des Kirchenvorstandes

Mittagsgebet

Ich glaube an Gott, der Liebe ist,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Ich glaube an Jesus,
sein menschgewordenes Wort,
den Messias der Bedrängten und
Unterdrückten,
der das Reich Gottes verkündet hat und
gekreuzigt wurde,
ausgeliefert wie wir der Macht des Todes,
aber am dritten Tag auferstanden,
um weiterzuwirken für unsere Befreiung,
bis dass Gott alles in allem sein wird.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
der uns zu Mitstreitern des Auferstandenen
macht,
zu Brüdern und Schwestern derer,
die für Gerechtigkeit kämpfen und leiden.
Ich glaube an die Gemeinschaft der weltweiten
Kirche,
an die Vergebung der Sünden,
an den Frieden auf Erden,
für den zu arbeiten Sinn hat,
und an eine Erfüllung des Lebens
über unser Leben hinaus.

Amen.

(Kurt Marti)

Kinderfreizeit 2022

10. September 2021 by Lena Ehrhardt Posted in: Aktuelles, Familie & Jugend, Informationen, Kinderfreizeit

Liebe Eltern, liebe Kinder,

wir freuen uns sehr euch mitteilen zu können, dass wir 2022 wieder auf Kinderfreizeit fahren werden (natürlich vorausgesetzt die pandemische Lage lässt es zu).

Wir sind optimistisch und stecken aktuell schon mitten in den Vorbereitungen für die kommende Freizeit! Diese wird vom 18. bis 23. April 2022 in der DJH Oberreifenberg im Taunus stattfinden.

Wir haben eure Wünsche befolgt und ein zauberhaftes Konzept für die kommende Freizeit entwickelt. Es wir magisch, mystisch und bezaubernd, denn die gesamte Woche beschäftigen wir uns mit dem ERBE HOGWARTS und sind auf den SPUREN VON HARRY POTTER. Da dieses Thema schon 2018 so gut bei euch (und bei vielen anderen Menschen) ankam und Ihr euch eine Wiederholung gewünscht habt, fanden wir es mehr als passend mit diesem Thema nach zwei Jahren Zwangspause wieder zu starten (hoffentlich)!

Es wird die erste Freizeit ohne unseren Leiter Dieter Deuer sein, der sich seit Ende letzten Jahres in seinem wohlverdienten Ruhestand befindet. Die Leitung werden künftig Alexander Zenker und Lena Ehrhardt, übernehmen. Die beiden sind bereits seit vielen Jahren Teil des Kinderfreizeit Teams und freuen sich sehr auf die neue Aufgabe.

Die Anmeldungen finden Sie auf Facebook www.facebook.com/kinderfreizeitrodenbach oder erhalten Sie über lena.ehrhardt@web.de oder alexander.zenker74@gmail.com.

Wir freuen uns auf euch!

Euer Kinderfreizeit -Team

Glücksmomente

3. September 2021 by Pia Härtel Posted in: Aktuelles, Glaube & Leben, Gottesdienste

Was haben Sie heute Schönes erlebt? Ich schreibe seit einer Weile ein „Positiv-Tagebuch“. Ich notiere am Abend kurz die schönen Momente des Tages, für die ich dankbar sein will. Vorletzte Woche haben meine Frau und ich unsere Enkel besucht, die leider weit weg wohnen. Da war das „Positiv-Tagebuch“ schnell gefüllt. Aber es gibt auch Abende, an denen ich grübele, was denn gerade an diesem Tag schönwar – so stressig oder mühsam wie er war? Manchmal trage ich dann nur winzige Momente ein: ein kurzes Gespräch beim Einkaufen, das mit einem Lächeln endet, das die Maske überstrahlt. Oder der tägliche Kuss zum Frühstück. Kleinigkeiten nur, die ich vielleicht sonst vergessen hätte. Kostbare Kleinigkeiten. Das Schöne, für das ich dankbar sein will, muss nicht überwältigend groß sein.

„Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ Das Bibelwort zum kommenden Sonntag aus dem 103. Psalm lädt ein zur Dankbarkeit und zum Loben. Dabei weiß der Psalmbeter genau, wie vergänglich und klein unser Leben mit all den Sorgen und Gebrechen sein kann. „Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde; wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennet sie nicht mehr.“ heißt es in den Versen 15 und 16 nüchtern und realistisch. Und dennoch lädt der Psalmbeter zur Dankbarkeit für all das Gute ein, das uns geschenkt wird. Wer dankbar auf sein Leben blickt, lebt glücklicher.

Diese Erfahrung konnte auch ein Mensch machen, von dem die folgende Geschichte erzählt: Da war ein Mensch, der furchtbar unzufrieden war mit seinem Leben. Was muss ich tun, um glücklich zu werden, fragte er einen Menschen, der als weise galt. Der riet ihm, eine Handvoll Kieselsteine in die rechte Jackentasche zu stecken und in jedem schönen und glücklichen Moment einen Stein von rechts nach links wandern zu lassen. Waren es zu Beginn selten mehr als zwei Steine, fanden mit der Zeit mehr und mehr Steine ihren Weg in die linke Tasche. Abends zählte der Mensch seine Steine, dachte an die schönen Momente und freute sich daran. Bis er eines Tages zu seiner Ratgeberin kam und sagte: „Ich bin ein glücklicher Mensch.“

Es gibt so viele kleine Kiesel, die ich von der rechte in die linke Jackentasche wandern lassen kann. Nicht nur die kleinen oder großen Glücksmomente des eigenen Lebens. Auch in unserer Kirche können wir dankbar sein. Wie schön war es für mich vor drei Wochen im Kirchgarten Familienkirche mit den Kindern und Familien zu feiern. Und auch mit den Älteren, die einfach so da waren und sich mit den Kleinen freuen konnten. Am kommenden Sonntag feiern wir wieder Konfirmation. Junge Leute finden mit Gottes Segen ihren Weg ins Erwachsenwerden. Grund genug dankbar zu sein. Und in 14 Tagen rücken wir wieder einmal unsere Syer-Orgel, dieses Kleinod der Orgelbaukunst, in den Mittelpunkt. Auch Musik kann glücklich machen und Gott loben. Und wenn Sie heute Abend zu Bett gehen – vielleicht überlegen Sie einmal: Wo war mein kleiner Glücksmoment heute?

Bleiben Sie behütet!
Ihr Pfarrer Heinrich Schwarz

Mittagsgebet

Lobe den HERRN, meine Seele,
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.
Der dir alle deine Sünde vergibt
und heilet alle deine Gebrechen,
der dein Leben vom Verderben erlöst,
der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit,
der deinen Mund fröhlich macht
und du wieder jung wirst wie ein Adler.

Barmherzig und gnädig ist der HERR,
geduldig und von großer Güte.
Denn er weiß, was für ein Gebilde wir sind;
er gedenkt daran, dass wir Staub sind.
Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras,
er blüht wie eine Blume auf dem Felde;
wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da,
und ihre Stätte kennet sie nicht mehr.
Die Gnade aber des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit
Lobet den HERRN, alle seine Werke,
Lobe den HERRN, meine Seele!

aus Psalm 103